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Der Körper als Komplize

Ob Karate, Tanzen oder Fitness: Wer die richtige Sportart findet, tut etwas für Körper, Geist und Seele.

SARAH RUBENSDÖRFFER / SPIEGEL WISSEN
von
Angela Gatterburg
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Locker in den Knien

Fanny Bartl und Domen Bohinc haben beim „Lindy Hop“ unter anderem gelernt, fröhlich aus der Reihe zu tanzen.

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Lindy Hopper wissen: „Man sollte sich nicht so ernst nehmen.“

Tanztee am Sonntag: Zur Musik der Band "Swing Lyons" wirbeln Domen Bohinc, 24, und Fanny Bartl, 28, über die Tanzfläche, wendig, dynamisch, als wären sie durch Gummibänder verbunden. Sie sind gestylt wie in den Vierzigerjahren: Fanny trägt einen knielangen roten Rock, ein weißes T-Shirt, flache Schuhe; Domen schwarze Hose, weißes Hemd und Hut. Die Räume der Münchner Tanzschule Swing and the City sind knallvoll mit Frauen und Männern jeden Alters, die sichtlich ihren Spaß haben; unter ihnen Studiochefin Christine von Scheidt, Deutsche Meisterin im Lindy Hop.

Der wiederentdeckte Lindy Hop gehört zu den Swingtänzen, er kam Ende der Dreißigerjahre aus den USA nach Europa und ist verwandt mit Charleston, Stepptanz, Boogie-Woogie und dem akrobatischen Rock 'n' Roll. Ungestüm, dabei elegant, harmonisch und manchmal frivol wird der Lindy Hop vor allem zu zweit getanzt, die Grundfiguren werden vom Leader…

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Nr. 2/2015