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An alles gedacht?!

Der erste Schlag auf dem Wasser rückt näher. Zeit, um einige letzte Handgriffe an Bord zu erledigen. segeln unterstützt Sie

LeCajun/shutterstock.com
von
Hinnerk Stumm
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Kranen, Unterwasserschiff streichen oder das Anschlagen der Segel sind Arbeiten, die unweigerlich mit dem Start der Saison zusammenhängen. Vieles gerät aber vor dem ersten Törn in Vergessenheit. Auch weil einige Handgriffe nicht immer jährlich durchgeführt werden müssen. Aber mit zunehmender Bootsgröße und Komfortgewinn steigt auch die Komplexität der Systeme an Bord. Und mal ehrlich: Wann haben Sie das letzte Mal Ihre Rollanlage gewartet, den Motor mit dem Getriebeöl genauer inspiziert, die Heizung gecheckt, die Seeventile auf Verschleiß geprüft oder die Gummis der Bordtoilette geprüft? Schon länger her? Macht insofern nichts, als dass sich solche Sachen auch noch am Anfang der Saison, im Hafen oder nebenbei, während des ersten Törns, erledigen lassen. Bei vielen Dingen reicht ohnehin die einfache Sichtkontrolle. Aber genau die ist wichtig, damit die Saison-Taufe nicht zur Traufe wird. Gegebenenfalls muss Verschlissenes eben gewartet oder ausgetauscht werden. Ein Rundgang durch das Boot.

 

MOTOR-CHECK

Ob beim An- und Ablegen, in engen Fahrwassern oder bei Flaute: Situationen, in denen man auf den Motor angewiesen ist, gibt es viele. Damit der Antrieb einen dann nicht im Stich lässt, sind ein paar Wartungen unerlässlich. Dabei reichen schon ein paar Stunden jährlich, meint Frank Abraham von Volvo Penta

1. Ölwechsel

Alle 50 bis 100 Betriebsstunden, mindestens aber einmal pro Saison, sollten Motoröl und Ölfilter ausgetauscht werden, rät Manuel Keinberger, Schiffsmotorenspezialist bei Kiesow in Kappeln an der Schlei. „Da das Öl den Motor schmiert und so vor Verschleiß schützt und der Filter dabei hilft, indem er Schmutz- und Rußpartikel aus dem…

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Nr. 5/2015