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Wo war jetzt eigentlich die Winterpause?

In einer Woche macht die Bundesliga schon wieder weiter. Es fühlt sich an, als habe sie nie aufgehört.

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Robert Peters
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DÜSSELDORF Kurz vor Weihnachten verabschiedete sich die FußballBundesliga in die Winterpause. Besser vielleicht: Die Vertreter der Fußball-Bundesliga gaben vor, sich in eine Pause zu verabschieden. Die Ruhe währte nämlich nicht lange. Die Weihnachtsgeschenke waren kaum ausgepackt, da ging es zurück auf den Trainingsplatz. Die schöne Erfindung der zahlreichen sozialen Medien erlaubte es derweil dem dankbaren Publikum, bereits vor den Festtagen unter voller Nachrichten- und Pseudo-Nachrichten-Bedröhnung über Wechsel, Spielsysteme und bevorstehende Vertragsverlängerungen einfach weiter zu machen. Und in einer Woche ist die Pause, die eigentlich gar keine war, schon wieder vorbei.

Dennoch bleibt nach einem Monat nur scheinbarer Distanz vom offenkundig wichtigsten Wettbewerb der Welt doch etwas. Zumindest ein Satz, den vor allem die in bedrohlicheren Tabellenregionen überwinternden Erstligisten in kleinen Variationen wiederholen wie ein tibetischer Mönch sein Mantra. Der Satz lautet: „Wir müssen uns stabilisieren.“ Oder: „Der Trainer soll die Mannschaft stabilisieren.“ Oder: „Ich möchte als Trainer die Mannschaft stabilisieren.“

Mit solch ehrenwerten Absichten gehen wahrscheinlich die meisten Berufs-Übungsleiter an ihre Arbeit. Nicht einmal André Schubert, der seinen Posten bei Borussia Mönchengladbach zu Beginn der besagten Pause dem Kollegen Dieter Hecking überlassen musste, war vermutlich daran interessiert, seinem Team möglichst alle…

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14.01.2017