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Neun Dinge, die uns den Schlaf rauben

Grübeleien, Zähneknirschen, Wadenkrämpfe, Tinnitus, Harndrang, Atemaussetzer: Es gibt viele Gründe, die einen gesunden Schlaf stören können. Beschwerden mit organischen Ursachen können meist effektiv behandelt werden. Oft hilft Schlafhygiene.

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von
Wolfram Goertz
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Alle Welt spricht von Schlafstörungen: von Stress, den wir mit in den Schlaf nehmen, und von Grübeleien, die unser Gehirn nach dem nächtlichen Erwachen, womöglich nach einem Albtraum, auf Trab halten. Diese Störungen sind lästig und machen einen unruhig, tagsüber müde und sogar aggressiv. Es gibt aber andere Störungen, die eine organische Ursache haben oder einen bedeutenden Krankheitswert besitzen. Ihnen sollte der Betroffene nachgehen. Denn er gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Wir nennen Ihnen neun Dinge, die uns den Schlaf rauben und – sofern es Krankheiten sind – behandelt werden sollten.

1. Zu viel Aktivität fürs Gehirn verhindert das Einschlafen
Man wiederholt es fast gebetsmühlenartig, wie unsinnig und schädlich es ist, trotzdem praktizieren es viele Leute: Sie bringen ihr Gehirn abends auf Trab, wenn sie es doch einlullen sollten. Sie machen Computerspiele, begeben sich auf spannende Online-Seiten oder lesen noch spannendere Krimis, sie nehmen Sorgen mit ins Bett, obwohl die einzig ins Büro gehören. Auch gibt es Paare, die sich vor dem Einschlafen fetzen und unfähig sind, sich gleich zu versöhnen. Dabei ist Beziehungsstress einer der heftigsten Schlafkiller. Auch fehlerhaft eingestelltes Licht im Display ist ungünstig – Blautöne machen wach. Dies alles läuft unter dem Motto Schlafhygiene, ein Begriff, der auch das Prinzip der ewigen Wiederholung einschließt: Wer weiß, mit welchen Tricks (Schäfchen zählen) er…

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21.06.2016