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Ein Großer geht

Bastian Schweinsteiger beendet seine Nationalmannschaftskarriere – er ist nun 32.

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von
Robert Peters
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DÜSSELDORF/MANCHESTER Am Ende hat der alte Mann die modernen Kommunikationsmedien bemüht. Bastian Schweinsteiger (31) lässt seinen Abschied aus der Nationalmannschaft über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreiten. „Ich habe soeben den Bundestrainer gebeten, mich in Zukunft bei der Nominierung für die Nationalmannschaft nicht mehr zu berücksichtigen, da ich gerne zurücktreten möchte. Mein Dank gilt den Fans, der Mannschaft, dem DFB, den Trainern und dem Team um die deutsche Nationalmannschaft. In 120 Länderspielen durfte ich für mein Land auflaufen und Momente erleben, die unbeschreiblich schön und erfolgreich waren. Es war mir eine Ehre, für euch spielen zu dürfen“, schreibt er an „die lieben Fans der deutschen Nationalmannschaft“.

Nach zwölf Jahren endet eine ganz große Karriere im Nationaltrikot. Sie beginnt 2004 am Kaiserslauterer Betzenberg. Bundestrainer Rudi Völler verhilft zwei Bundesliga-Talenten im Freundschaftsspiel gegen Ungarn zum Debüt. Im Rückblick ist der Auftritt von Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski aus deutscher Sicht das Beste an diesem Spiel. Ungarns Trainer Lothar Matthäus feiert es nach dem 2:0-Sieg seiner Elf als das „Wunder vom Betzenberg“, das ist aber nur komisch, historische Bedeutung erlangt die Begegnung trotzdem nicht.

Für die Kumpels „Schweini“ und „Poldi“ ist sie der Auftakt zur internationalen Karriere. Podolski führt sie immerhin zu 129 Länderspielen und dem Ruf, einer der freundlichsten…

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30.07.2016