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„Wir wollen keine Wildcards“

Das GOLF MAGAZIN führte das Interview der etwas anderen Art: Via Skype sprachen wir per Videochat im Internet mit den deutschen Solheim Cup-Hoffnungen Sandra Gal und Caroline Masson. Eine Premiere – nicht nur für uns sondern auch die beiden Golf-Ladies

STEFAN VON STENGEL
von
Ann-Kathrin Rebhan
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Die beiden erfolgreichsten Golferinnen Deutschlands, Sandra Gal und Caroline Masson, spielen und leben in Amerika. Das macht einen Interviewtermin mit den beiden schwer. Dank moderner Medien konnte das GOLF MAGAZIN die beiden dennoch digital treffen – und das so persönlich und nah wie selten. Sandra Gal sitzt an ihrem Esstisch im offenen Wohnzimmer, während es sich Caroline Masson auf dem Sofa in ihrem Wohnzimmer bequem gemacht hat. Und sie sind nicht allein: Zur Begrüßung bellt uns Gals Hundedame Emmi freundlich an und auch Bailey, der schokofarbende Labrador von Caroline Masson, huscht durchs Bild. Solch ein Doppel-Interview gab es noch nie – auf diese Art erst recht noch nicht.

Frau Masson, Frau Gal, wir erwischen Sie beide Zuhause nach einem Turnierwochenende. Haben Sie zu Wochenbeginn Zeit und Gelegenheit etwas runterzukommen und sich um private Dinge zu kümmern?

Caroline Masson: Naja. Nicht wirklich. Ich hatte fast schon ein bisschen Stress. Gestern kamen meine Klamotten von Galvin Green und die müssen jetzt bestickt werden. Das ist immer ein wenig hektisch bevor es wieder losgeht, alles auszusortieren und zu arrangieren. Ich habe aber Jason, meinen Freund, losgeschickt und der muss jetzt die Sachen wegbringen. (lacht)

Sandra Gal: Ich habe ausgeschlafen und den ganzen Morgen E-Mails beantwortet, da ich im Mai ein Charity-Event veranstalte. Nach diesem…

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Nr. 4/2015