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„Mein neues Leben“

Seit Ende März ist bei Danny Willett alles anders: Zuerst kam sein Sohn Zachariah auf die Welt; ein paar Tage später gewann er in Augusta sein erstes Major-Turnier. Über die spannendsten und schönsten Monate seines Lebens sprach der 28-jährige Engländer vor der BMW International Open ausgiebig und exklusiv mit dem GOLF MAGAZIN

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von
Detlef Hennies
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Der Treffpunkt war klar definiert: Dienstag, 11 Uhr im Privatflieger-Bereich des Flughafens Düsseldorf. Es ist der Dienstag nach der U.S. Open in Oakmont, die Danny Willett am späten Sonntagabend im Privatjet Richtung Dublin verlassen hatte. Dort hatte er ein hoch dotiertes Pro-Am gespielt, war dann nach Hause zu Frau und Baby gehechelt. Eine Nacht dort, um dann morgens in den nächsten Privatflieger Richtung Düsseldorf zu steigen.

Der Himmel weint leicht, meine Laune aber wird immer besser. Gerade habe ich erfahren, dass Jürgen Klopp auch gleich auftauchen wird. Er startet in den Urlaub, während Danny Willett aus England einschwebt. Das trifft sich gut, denn der ist ein glühender Fan des FC Liverpool, den Klopp seit Oktober 2015 trainiert.

Das Treffen der beiden auf dem Vorfeld ist kurz, aber herzlich. Sportler eben, die sich auf Anhieb verstehen. „Wir haben ein wenig über die neue Saison geplaudert“, sagt Willett. „Er hat mir allerdings nicht verraten, welche Spieler er für die neue Saison noch auf seiner Shoppinglist hat.“

Was Willett im Moment gelegentlich einkauft, sind Windeln. Sohn Zachariah kam Ende März auf die Welt; kurz darauf gewann Danny das US-Masters. Was das alles mit ihm gemacht hat, verriet er mir während der Fahrt vom Flughafen zum Golf Club Gut Lärchenhof. Ein echtes Vergnügen, umso mehr, wenn man in einer BMW 750Li xDrive Limousine chauffiert wird und sich ganz auf seinen prominenten Sitznachbarn konzentrieren kann.…

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Nr. 8/2016