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Technik

Stark & kompakt

Vier spiegellose Systemkameras mit Preisen zwischen 500 und 750 Euro haben sich im Testlabor eingefunden. Die spannendste Frage: Kann Canon mit der EOS M3 endlich zur Konkurrenz aufschließen?

ANDREAS JORDAN
von
Andreas Jordan
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Technik

Bei ihren spiegellosen Spitzenmodellen setzen die meisten Hersteller inzwischen auf eine etwas größere Bauweise. So nehmen schon die integrierten elektronischen Sucher einigen Platz in Anspruch und wer größere Objektive nutzt, wird einen Griff begrüßen, mit dem sich die Kamera gut halten lässt. Die vier neuen Modelle im Test gehören dagegen in die Klasse der kompakten Systemkameras. Gemeinsam haben sie, dass sie keinen eingebauten Sucher besitzen. Nur bei der Canon EOS M3 lässt sich ein optional erhältlicher elektronischer Aufstecksucher verwenden. Preislich liegen die EOS M3 und die Samsung NX500 mit 750 Euro für das Kit deutlich über den Einsteigermodellen von Fuji und Panasonic, die schon für 500 Euro mit Objektiv zu haben sind.

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CANON EOS M3
● Kitpreis: ca. 750 Euro
● APS-C-Sensor mit 24 Megapixeln

Canon EOS M3: endlich schnell

Deutlichen Nachholbedarf hat Canon mit seinem spiegellosen EOS-M-System: Die erste M hatte einen zu langsamen Autofokus und die nur leicht modifizierte M2 kam in Deutschland gar nicht erst auf den Markt. Mit der M3 soll nun alles besser werden. Schon äußerlich unterscheidet sie sich deutlich von ihren Vorgängerinnen: Der Handgriff ist ausgeprägter und es sind mehr klassische Bedienelemente – wie ein Belichtungskorrekturrad – vorhanden; für Blende und Zeit gibt es zwei getrennte Einstellräder. Der scharfe 3,0-Zoll-Klappmonitor (1,04…

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Nr. 6/2015