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Technik

Pixel in Bewegung

In die Pentax K-3 II integriert Ricoh erstmals einen Pixel-Shift-Modus, der für höhere Auflösungen sorgen soll. Ob die Spiegelreflexkamera damit die Konkurrenz von Canon, Nikon und Sony in der Preisklasse zwischen 1000 und 1700 Euro abhängt, zeigt unser Test  

von
Andreas Jordan
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Technik

Beim Erstkontakt beeindruckt die Pentax K-3 II sofort mit ihrer grundsoliden Bauweise. Was sich so anfühlt lässt sich auch mit Fakten untermauern: Das Magnesiumgehäuse ist mit 92 Dichtungen gegen das Eindringen von Spritzwasser und Staub geschützt und bis -10 Grad Celsius funktionstüchtig. Die Kamera bleibt dabei angenehm kompakt und ist etwas kleiner als die Konkurrenz. Das Moduswahlrad ist, wie es sich in dieser Klasse gehört, gegen ein versehentliches Verstellen gesperrt. Eine Spezialität ist der Raw-Knopf, mit dem sich das Bildformat schnell aktivieren lässt. Bei Raw hat der Fotograf übrigens die Wahl zwischen dem Pentax- eigenen PEF- und Adobes DNG-Format; letzteres hat den Vorteil, dass sich die Bilder auch in älteren Photoshop-CS-Versionen öffnen lassen – das wünschen wir uns auch von anderen Herstellern. Neu ist der GPS-Knopf, der das entsprechende Modul aktiviert. Die Geoinformationen werden dann in den EXIF-Metadaten der Bilder gespeichert, es ist aber auch möglich, Positionsdaten unabhängig von Bildern regelmäßig zu speichern, um sich später die zurückgelegte Route anzeigen zu lassen. GPS bringt im Testfeld sonst nur noch die Canon EOS 7D Mark II mit. Der Gehäuseblitz, den die K-3 und die Konkurrenz von Canon, Nikon und Sony besitzen, ist dagegen auf der Strecke geblieben.

ricoh_pentax_k3_ii_back.jpg

Die wichtigsten Funktionen lassen sich schnell über das Info-Menü aufrufen

Der Blick durch den Sucher zeigt…

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Nr. 8/2015