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Technik

Pfeilschnell

Bis zu 60 Bilder pro Sekunde mit voller Auflösung schießt Olympus’ neues Flaggschiff OM-D E-M1 Mark II. Wir haben sie im ausführlichen Labor- und Praxistest mit anderen spiegellosen Spitzenmodellen verglichen

ANDREAS JORDAN
von
Andreas Jordan
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Technik

Titelbild

Studie mit Bogenschützen: 60 Bilder pro Sekunde halten das Eindringen des Pfeils und das Zerplatzen der Luftballons fest. Um den entscheidenden Moment nicht zu verpassen, entstand die Aufnahme im Pro-Capture-Modus, der 14 Bilder vor dem Durchdrücken des Auslösers speichert

Objektiv: M.Zuiko Digital 2,8/40-150 mm Pro
Belichtung: f/2,8, 100 mm, 1/10.000s, ISO 800

Gut drei Jahre hat sich Olympus Zeit gelassen für den Nachfolger seines Flaggschiff-Modells OM-D E-M1. In der Zwischenzeit haben andere Kameras des Herstellers die E-M1 in manchen Punkten überholt – beispielsweise die OM-D E-M5 Mark II und die Pen-F, die einen 5-Achsen-Bildstabilisator und einen High-Res-Shot-Modus mitbringen, bei dem mehrere Aufnahmen zu einem 40- oder 50-Megapixel-Bild kombiniert werden. Es wurde also Zeit, dass auch die E-M1 ein Update bekommt. Schon ein Blick auf die technischen Daten zeigt, dass Olympus dabei fast alles eingebaut hat, was aktuell technisch möglich ist. Schließlich will der Preis von 2000 Euro – immerhin 500 Euro über dem UVP der E-M1 – gerechtfertigt sein. In der Tabelle vergleichen wir die E-M1 Mark II mit anderen Olympus-Kameras und den besten spiegellosen Systemkameras anderer Hersteller.

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Nr. 1/2017