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Technik

Fuji hebt ab!

Nach der X-Pro2 hat Fuji nun auch sein zweites Spitzenmodell neu aufgelegt: Die X-T2 verzichtet zwar auf den hybrid-optischen Sucher, ist ansonsten aber noch besser ausgestattet. Im Praxis- und Labortest glänzt die spiegellose Systemkamera auch bei Bildqualität und Geschwindigkeit

ANDREAS JORDAN
von
Andreas Jordan
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Titelbild

Nachttauglich: Die X-T2 mit dem XF 2,8/16-55 mm R LM WR bei ISO 800, f/2,8, 55 mm. Die 1/13 s gelingt mit ruhiger Hand auch ohne Stativ und Bildstabilisator aus der Hand

Schon in Ausgabe 9/2016 hatte uns das Vorserienmodell der X-T2 beim ausführlichen Praxistest begeistert. Die Kamera hat gegenüber der X-T1 deutlich gewonnen. Bei der Bedienung ist beispielsweise der aus der X-Pro2 übernommene Joystick hinzugekommen, der das Verschieben des AF-Messfeldes vereinfacht – einen Touchscreen, der sich zu diesem Zweck nutzen lässt, hat die Kamera nach wie vor nicht. Die X-T2 hinterlässt einen sehr robusten Eindruck und ist gegen das Eindringen von Spritzwasser abgedichtet. Dem klassischen Bedienkonzept entsprechend erfolgt die Steuerung über Einstellräder für Belichtungszeit, ISO und Blende – letzteres in der Regel am XF-Objektiv. Zeit- und ISO-Rad lassen sich sperren, um ein versehentliches Verstellen zu vermeiden – beim Belichtungskorrekturrad ist das leider nicht möglich. Der Monitor kann nun nicht nur nach unten und oben, sondern auch zur Seite geklappt werden, sodass er auch bei Hochformataufnahmen vom Stativ gut ablesbar bleibt. Die Selbstportrait-Position oder ein Umklappen zum Schutz vor dem Verkratzen unterstützt die Mechanik allerdings nicht. Der Sucher war schon bei…

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Nr. 11/2016