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Technik

Fotofinish

Kurz nach der Profikamera D5 von Nikon zieht nun Canon mit der EOS-1D X Mark II nach. Wir haben beide Sport-SLRs getestet. Wer geht als erster durchs Ziel?

CANON
von
Andreas Jordan
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Technik

Pünktlich zu den Sport-Events des Sommers haben Canon und Nikon ihre Profi-Flaggschiffe fertiggestellt. Die Nikon D5 hatten wir bereits im letzten Monat ausführlich getestet – mit einem Endergebnis von 88 Prozent hat sie sich prompt an die Spitze unserer SLR-Bestenliste gesetzt. Nun zieht Canon mit der EOS-1D X Mark II nach.

Am Bedienkonzept hat sich kaum etwas geändert. Canon-Fotografen brauchen sich also nicht umzustellen und finden alle Knöpfe an den gewohnten Positionen. Äußerlich weist der minimal modifizierte Sucherhügel auf eine Neuerung hin: Die Kamera hat jetzt ein integriertes GPS-Modul (neben GPS werden auch das russische GLONASS und das japanische Michibiki unterstützt) und kann Standortinformationen in den Metadaten der Aufnahmen hinterlegen. Der Nikon-Fotograf muss GPS bei Bedarf mit einem externen Modul nachrüsten. Zur drahtlosen Bildübertragung verzichten übrigens beide Profi-SLRs auf eine interne Lösung, da externe Funk-Module eine höhere Reichweite und Leistung bieten.

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Das große Statusdisplay ist beleuchtbar

Verbesserter Autofokus

Entscheidend für eine Sport-SLR ist der Autofokus – und hier haben beide Hersteller ordentlich zugelegt. Nikon stellt mit 153 Messfeldern, davon 99 Kreuzsensoren, zumindest quantitativ den…

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Nr. 6/2016