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Technik

Die schnellsten Kameras

Schnelle Serienbilder waren lange Zeit die Domäne von teuren Profi-SLRs. Doch mittlerweile beherrschen auch einige preiswertere spiegellose Systemkameras sporttaugliche Geschwindigkeiten. Wir stellen die besten Modelle vor

NIKON
von
Andreas Jordan
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Technik

Bis vor wenigen Jahren waren Serien mit 10 Bildern/s und Autofokus-Nachführung den Profi-Spiegelreflexkameras von Canon und Nikon vorbehalten. Kompaktkameras und spiegellose Systemkameras konnten wegen des verwendeten Kontrast-AFs spätestens bei der Schärfe-Nachführung nicht mithalten. Geändert hat sich dies erstmals mit der Einführung des Nikon-1-Systems im Herbst 2011. Die Modelle V1 und J1 verwenden einen Hybrid-AF mit Pixeln für die Phasen-Detektion auf dem Bildsensor und erreichen so 10 Bilder/s mit Nachführung; bei den aktuellen Modellen sind es sogar bis zu 20 Bilder/s. Zugute kommt dem 1er-System dabei, dass der Sensor relativ klein ist (1 Zoll, 13,2 x 8,8 mm), was eine größere Schärfentiefe zur Folge hat – die Fokussierung muss daher nicht so präzise sein wie bei APS oder Vollformat. Der kleinere Sensor ermöglicht außerdem kleinere Objektive, deren Fokussierelemente sich schneller bewegen lassen. Inzwischen erreichen aber auch spiegellose APS-C-Kameras mit Hybrid-AF 10 Bilder/s oder mehr mit AF-Nachführung. Die Krone hatte in dieser Klasse zeitweilig Samsung mit der NX1 auf (15 Bilder/s). Inzwischen hat sich Samsung allerdings vom klassischen Kameramarkt zurückgezogen, weshalb wir die NX1 nicht mehr in die Testübersicht aufgenommen haben. Aktuell sind die Fujifilm X-T2 und die Sony Alpha 6300 die schnellsten spiegellosen Systemkameras mit APS-C-Sensor.

In der folgenden Übersicht finden Sie alle Spiegelreflexkameras und spiegellosen Systemkameras, die…

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Nr. 11/2016