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Technik

Alles im Griff?

Mit der Pentax KP will Ricoh die Bildqualität bei APS-C-Kameras auf ein neues Niveau heben. Auch sonst bietet die Kamera ungewöhnliches wie ein Retro-Design mit austauschbaren Griffen. Wir haben die Spiegelreflexkamera mit den besten APS-CModellen der Konkurrenz ab 1000 Euro verglichen

© RICOH
von
Andreas Jordan
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Technik

Ricoh setzt bei der Pentax KP auf den Retro-Trend und lehnt das Design an den M- und LX-Baureihen aus den späten 70er- und 80er-Jahren an. So ist die Kamera mit dem ab Werk montierten kleinen Griff sehr flach. Dieser lässt sich allerdings mit Hilfe eines Inbusschlüssels austauschen: Ein mittlerer und ein großer Griff werden mitgeliefert. Auf der Kameraoberseite hat Ricoh – ähnlich wie bei der Vollformat-SLR K-1 – zahlreiche Bedienelemente untergebracht. Neben dem obligatorischen Moduswahlrad gibt es ein Smart-Funktionsrad, über das sich schnell Serienbilder, HDR-Modus, Belichtungsmessung und andere Einstellungen aufrufen und mit dem Einstellrad auf der Oberseite ändern lassen – drei Custom-Positionen können nach eigenen Vorstellungen belegt werden. Auf dem Moduswahlrad stehen außerdem fünf User-Modi zur Verfügung, von denen vier ab Werk mit Einstellungen für HDR, Makro, Astrofotografie und manuelle Objektive programmiert sind. Der fünfte User-Modus ist frei, die anderen können mit eigenen Einstellungen überschrieben werden. Zusammen mit weiteren Funktionsknöpfen und dem klassischen vorderen und hinteren Einstellrad lässt sich die KP überwiegend komfortabel bedienen, einzig das Verschieben des AF-Messfeldes ist etwas umständlich, da ein Joystick fehlt. Im Vergleich zur K-1 oder dem bisherigen APS-C-Spitzenmodell K-3 II ist dem flachen Gehäuse das Statusdisplay auf der Oberseite zum Opfer gefallen. Die wichtigsten Einstellungen werden aber auf dem Rückseitenmonitor…

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Nr. 5/2017