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Technik

Ist teurer Besser?

Zwei neue Systemkameras mit APS-C-Sensoren haben sich zum Test eingefunden: Fujifilms X-E3 kostet mit 900 Euro weniger als die Hälfte der Leica TL2. Ist der rote Punkt den Aufpreis wert?

HERSTELLER
von
Andreas Jordan
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Spiegellose Systemkameras mit APS-C-Sensoren gibt es von Canon, Fujifilm, Leica, Sigma und Sony. Gut ausgebaut sind allerdings nur die Systeme von Fuji, Sigma und Sony – bei Canon und Leica lässt das Objektivsortiment noch zu wünschen übrig: Leica hat sechs APS-C-Objektive im Angebot (wobei sich auch die sieben SL-Objektive für das Vollformat nutzen lassen), bei Canon sind es sieben EOS-M-Objektive; wer mehr will, muss zum Adapter greifen um EF/EF-S-Spiegelreflexobjektive zu nutzen. Zum Vergleich: Sony bietet aktuell 16 Objektive für seine spiegellosen APS-C-Kameras an und weitere 23 für das Vollformat, die mit den APS-C-Kameras kompatibel sind. Fujifilm hat 23 Objektive für das X-Bajonett im Sortiment.

Im Folgenden konzentrieren wir uns auf die beiden neuen Kameras: die Fuji X-E3 für rund 900 Euro und die Leica TL2 für ca. 1950 Euro. Einen Test der anderen Fuji-Kameras finden Sie kostenlos auf unserer Webseite unter https://goo.gl/QCvXeE. Die Bestenliste mit allen ge - testen Systemkameras unter https://goo.gl/5G2dvm.

Fuji X-E3

Die X-E3 ist die vierte Systemkamera mit dem aktuellen, Fuji-eigenen X-TransSensor mit 24 Megapixeln und Hybrid-Autofokus. Zusammen mit der X-T20 (siehe Tabelle Seite 87) markiert sie den Einstiegspunkt für die anspruchsvollen Fuji-Kameras – noch preiswerter sind die Modelle X-A3 und X-A10, die allerdings einen herkömmlichen CMOS-Sensor, keinen Hybrid-AF und keinen Sucher besitzen und denen damit wesentliche Gene…

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Nr. 12/2017