Lesezeit 9 Min
Wissen

Die Gier, die Neues schafft

"Neugier" - das neue Buch von Carl Naughton

Dziurek / shutterstock.com
von
Anja Dilk
Lesezeit 9 Min
Wissen

Neugier gehört zur menschlichen Grundausstattung wie der Wunsch nach Anerkennung. Ohne Neugier hätte der Mensch weder das Feuermachen entdeckt noch die Gravitationswellen. Dennoch rangieren Veränderungen in der Beliebtheitsskala der meisten Menschen noch hinter den Kopfläusen. Wieso eigentlich? Und wie lässt sich das ändern? Ein neues Buch geht den Funktionsmechanismen der Neugier in unseren Köpfen auf den Grund. Und zeigt: Neugier macht Spaß und motiviert, schärft die Intelligenz, erhöht die Lebensfreude - und lohnt sich. Für den Einzelnen. Für die Spezies als solche. Und für Unternehmen.

Eine Bank. Ein vorwärtsgewandter Blick. Eine Unternehmensführung voller Neugier. Wie ziehen wir die Mitarbeiter mit? Wie kitzeln wir ihre eigene Neugier heraus? Wie können wir möglichst viele gute Ideen für die Zukunft sammeln? Statt wie sonst zu einem der üblichen (und gähnend langweiligen) "Gestalten Sie die Zukunft Ihrer Bank mit"-Workshops einzuladen, lässt sich das Management etwas Besonderes einfallen: Ein Brettspiel, bei dem dreihundert Fünfer-Teams mitmachen dürfen. Die Spieler würfeln und bewegen sich entsprechend der gewürfelten Augenzahl über das Spielfeld. Auf einigen Feldern müssen sie Wissensfragen rund um die Bank beantworten, auf anderen Ideen zu zukünftigen Produkten sammeln oder anregende Inspirationen aus fernliegenden Branchen suchen, etwa: "Was können wir von Nutella lernen?"

Zwölf Wochen haben die Teams Zeit, um sich durch das Spiel zu würfeln…

Jetzt weiterlesen für 0,46 €
04.04.2016