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Auch Rote Bete macht stark wie Popeye

Spinat macht stark wie Popeye, bestätigen Forscher. Verantwortlich dafür ist aber das Nitrat und nicht das Eisen. Und Rote Bete kann noch mehr.

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von
Angelika Lensen
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Wer kennt ihn nicht aus seinen Kindertagen: Popeye, der Seemann, der am 17. Januar 1929 das Licht der Welt erblickte, und seitdem als spinatverschlingender Matrose jedem Kind als Vorbild präsentiert wurde, um die lieben Kleinen zum Verzehr des grünen Blattgemüses zu bewegen, das Superkräfte verleihen soll. Damals ging man - wegen eines Rechenfehlers - davon aus, dass ein besonders hoher Eisengehalt für die kräftigende Wirkung verantwortlich war. Inzwischen weiß man es besser, denn nicht das Eisen macht den Spinat und andere grüne Blattgemüse so gesund, sondern der hohe Nitratgehalt verbessert die Muskelleistung. Doch nicht nur grünes Blattgemüse ist reich an Nitrat. Auch Rote Bete ist eine ausgezeichnete Nitratquelle und Forschungen in den letzten Jahren haben ergeben, dass Rote-Bete-Saft den Blutdruck senkt und Herzerkrankungen vorbeugt.

Mehr Kraft, aber nicht mehr Ausdauer

Auf der Basis dieser Erkenntnisse wollten amerikanische Wissenschaftler feststellen, ob Rote-Bete-Saft auch die Muskelkraft von Patienten mit einer Herzschwäche steigern kann. »Es ist eine kleine Studie, aber wir konnten zwei Stunden nach der Einnahme von Rote-Bete-Saft solide Veränderungen der Muskelkraft bei den Patienten messen«, erklärt Hauptautorin der Studie, Linda R. Peterson. »Viele unserer täglichen Aktivitäten benötigen Kraft: Von einem Stuhl aufstehen, Einkäufe tragen, Treppen steigen. Und sie haben…

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09.12.2015