Lesezeit 8 Min
Kultur

„Berlin ist mein Anker“

Die ehemalige Eiskunstläuferin Katarina Witt über ihre neue Show, ihr Zuhause und Doppelstockbusse in der Hauptstadt

BERLINER ZEITUNG / PAULUS PONIZAK
von
Julia Haak
und
Marcus Weingärtner
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Kultur

Katarina Witt gehört zu den wenigen Ost-Prominenten, die bereits vor der Wende auch im Westen bekannt waren. Und sie blieb auch nach 1990 erfolgreich im Geschäft. Als Eiskunstläuferin gewann sie für die DDR mehrfach Olympiagold und Weltmeistertitel und trat nach 1990 in großen Eis-Shows auf. Im Februar wird die 50-Jährige mit einer Show in Berlin gastieren, sie selbst läuft allerdings nicht. Zu dieser Stadt hatte sie indes schon immer eine ganz besondere Verbindung. Wir sprechen mit ihr darüber in einer Suite des Hotels Grand Hyatt am Potsdamer Platz.

Frau Witt, was passiert bei "Disney on Ice", was erwartet die Menschen, wenn sie Karten für diese Show im Februar im Velodrom kaufen?

Es sind Ausschnitte aus den schönsten Geschichten von Disney zu sehen. Die Kinder kennen die natürlich: Peter Pan, die Eiskönigin, der König der Löwen, Arielle.

Werden Sie sich auch die Schlittschuhe anziehen?

Nein, ich rühre die Werbetrommel für diese "Phantastische Reise". Erwarten die Leute, dass ich diese als Eisläuferin begleite?

Nein, wahrscheinlich nicht. Es ist ein Abend für Kinder?

Für die ganze Familie. Viele Kinder kommen in Kostümen, die Jungs als Olaf der Schneemann mit der Mohrrübe, die Mädchen als Prinzessinnen. Sie reagieren emotional, kennen die Charaktere, singen mit. Das finde ich total schön. Da schmunzele ich und freue mich einfach. Und…

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22.12.2015