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Technisch offen bleiben

Gas, Brennstoffzelle und Co. als Lösungen der Zukunft?

Andreas R. / Shutterstock.com
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Lutz Birke
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Der Hamburger Hafen liegt inmitten der Stadt Hamburg in unmittelbarer Nähe von Wohngebieten und ist zudem von wichtigen Verkehrsachsen wie Autobahnen durchzogen. Diese Lage bringt besondere Herausforderungen mit sich. Neben Lärm wird besonders die Verschmutzung durch Luftschadstoffe, wie Stickoxide und Feinstaub, in der Öffentlichkeit kritisch betrachtet. Die Hamburg Port Authority (HPA) hat sich daher zum Ziel gesetzt, die Rahmenbedingungen zu schaffen, sodass der Energieverbrauch des Hafens insgesamt und die vom Hafen ausgehenden Emissionen reduziert werden. Ebenso sollen vermehrt Erneuerbare Energiequellen genutzt sowie auf innovative und umweltfreundliche Mobilität gesetzt werden.

Um diese Herausforderungen zu bewältigen wurden und werden unterschiedliche technologische Ansätze betrachtet, untersucht und, wenn es sinnvoll ist, in eine pilothafte Anwendung gebracht. Das bedingt auf der einen Seite eine enge Zusammenarbeit mit den im Hamburger Hafen angesiedelten Firmen als auch mit Technologieunternehmen. Es geht darum, für diese unterschiedlichen Handlungsfelder sinnvolle und nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Es gibt nicht die eine Lösung, es gibt einen Strauß und es müssen die richtigen daraus gefunden werden. Das Thema Nachhaltigkeit spielt dabei eine herausgehobene Rolle, denn nur der Dreiklang von Ökonomie, Ökologie und Sozialem kann am Ende erfolgreich sein.

Zwölf autonome Fahrzeuge im Einsatz

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Nr. 6/2016