Lesezeit 8 Min
Verbrechen

Klare Erfolge zu erkennen

Hamburger Polizei verzeichnet deutlich weniger Einbrüche

Andrew Rybalko / Shutterstock.com
von
R. Uwe Proll
und
Marco Feldmann
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Verbrechen

2016 war für die Hamburger Polizei ein Jahr mit zahlreichen zu bewältigenden Aufgaben und Einsatzlagen. Seien es Rocker-Streitigkeiten, der Kampf gegen Wohnungseinbrüche oder die Absicherung des Treffens der Außenminister der Mitgliedsstaaten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE): Immer war Frank-Martin Heise als Leiter des Landeskriminalamtes der Hansestadt gefordert. Im Gespräch mit dem Behörden Spiegel zieht er Bilanz, blickt aber auch auf kommende Herausforderungen. Die Fragen stellten R. Uwe Proll und Marco Feldmann.

Behörden Spiegel: Herr Heise, Sie stehen seit rund einem Jahr an der Spitze des Hamburger Landeskriminalamtes. Zeit für eine Bilanz. Wie fällt diese aus?

Heise: Wir können feststellen, dass wir ein sehr ereignisreiches Jahr hinter uns gebracht haben. 2016 war unter anderem geprägt von auf der Straße ausgetragenen Auseinandersetzungen im Rockermilieu, von den Ermittlungen rund um die Vorfälle an Silvester 2015 und vom Dauerthema Wohnungseinbruchskriminalität. Ich bin angesichts dieser Entwicklung aber sehr froh, dass es uns hier gelungen ist, die Fallzahlen spürbar zu senken und die Aufklärungsquote klar zu steigern. Damit haben wir schon zwei wesentliche Ziele erreicht.

Gleichzeitig bleibt aber noch viel zu tun. Kernthemen sind zum einen die Kriminalität im sozialen Nahbereich und zum anderen die Bekämpfung der Schwer- und…

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Nr. 1/2017