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Technik

Gabriels Digitale Strategie 2025

Welche infrastrukturellen Aspekte enthält das Papier?

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von
Julian Einhaus
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Technik

Das Internet der Dinge, autonomes Fahren und Industrie 4.0 – all das erfordert breitbandige Echtzeitkommunikation im Gigabit-Bereich, heißt es in der auf der CeBIT in Hannover vorgestellten “Digitalen Strategie 2025” aus dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWi). Um dieser Voraussetzung zügig die Bahnen zu bereiten, sei ein breit verfügbares Glasfasernetz in der Bundesrepublik aufzubauen. Dafür sieht das Papier mehrere Maßnahmen für Finanzierung, Bau und Regulierung vor, bleibt aber mit konkreten Aussagen meist vage. Durch die Kompetenzüberlappung mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ist zudem viel Abstimmung notwendig – das dürfte bis zur Bundestagswahl im Herbst 2017 nicht einfacher werden.

Das aktuelle Förderprogramm des BMVI ziele darauf, 2018 flächendeckend 50 Mbit/s zu erreichen. Das BMWi unterstütze diese Maßnahmen, hat mit der Digitalen Strategie 2025 nun aber nach eigenen Worten eine “daran anknüpfende Langfriststrategie” vorgelegt. Der große Wurf?

Finanzierung durch ein Dreierlei

In der finanziellen Unterfütterung zumindest nicht. Für den Bau von Gigabit-Netzen im ländlichen Raum plant Gabriel einen Zukunftsinvestitionsfonds. Dieser soll zwar zehn Mrd. Euro umfassen und zusätzliche Investitionen aus der Privatwirtschaft nach sich ziehen. Finanzieren will Bundeswirtschaftminister Sigmar Gabriel seine Strategie aber durch den Erlös der nächsten…

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Nr. 4/2016