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Technik

Digitale Verwaltung

Kein Luxus, sondern notwendiger Wandel

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von
Marian Wendt
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Technik

Wir hinken hinterher: Länder wie Österreich, Dänemark und Estland sind Deutschland beim Thema “E-Government” weit voraus. Papierlose Büros, zentrale Datenverwaltungen und standardisierte Prozesse machen dort Staat und Verwaltung effizienter, während hier noch Akten ausgedruckt verschickt werden, damit sie der Empfänger am Zielort wieder einscannen kann. Netzbasierte Plattformen ersparen Menschen in Ländern mit funktionierender digitaler Verwaltung langwierige Behördengänge. Hier ist der Weg zum Bürgeramt oder einer Zulassungsstelle eine längere Tortur. Ineffiziente Verwaltung kostet viel Geld, Zeit und Nerven. Mit der Digitalen Agenda und der Strategie “Digitale Verwaltung 2020” der Bundesregierung wurde der Wandel eingeleitet.

Digitales Leben und Arbeiten gehören in Deutschland zum Alltag. Doch nur 39 Prozent der Menschen nutzen selbst die bisher relativ spärlichen E-Government-Angebote deutscher Behörden. Wer einen Nachmittag auf einem Bürgeramt verbringt, um ein Fahrzeug anzumelden oder einen neuen Personalausweis zu beantragen, erlebt, dass das digitale Zeitalter in den Behörden noch nicht angekommen ist.

Dies ist nur die Spitze des Eisberges: Damit der digitale Wandel gelingen kann, muss er auf allen Ebenen der Verwaltung geschehen: in der Beziehung zwischen Bürger und Verwaltung wie auch zwischen den Behörden.

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Nr. 11/2015