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Gesellschaft

Kritikfähigkeit

„Bravo“ zeigt jungen Menschen auf Twitter, wie es nicht geht

Screenshot: BRAVO, Twitter.com / BASICthinking
von
Tobias Gillen
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BASIC thinking

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Unkraut vergeht nicht. Was auf den Garten zutrifft, gilt in der Medienbranche ebenso. Die „Bravo“ hält sich als Klatschmagazin der 10- bis 14-Jährigen nun schon seit fast 60 Jahren mit einer verkauften Auflage von immerhin noch über 130.000 Exemplaren wacker am Markt. Dabei fällt das Magazin häufig unangenehm auf. So auch diesmal auf Twitter. Eine Dokumentation.

Ausgangspunkt ist ein Tweet einer jungen Frau, die laut eigenen Aussagen ebenfalls über Twitter einen Ausschnitt aus der „Bravo“ gefunden hat. Darin gibt das Magazin ihrer jungen Leserschaft Tipps, wie sie sich an Ex-Freund und Ex-Freundin rächen können. Nun ist es wohl pädagogisch zumindest fragwürdig, ob man beeinflussbaren Teenies wirklich das Prinzip der Rache lehren sollte – es kommt aber noch schlimmer.

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Ausgangspunkt ist dieser Tweet einer Nutzerin über die „Hot List“

„Hot List“: Rache am Ex im „Bravo“-Stil

Schauen wir uns die Tipps mal an. Um ihrem Ex-…

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06.08.2016